0961 39 89 35 0

Wirbelsäule

Eine häufige Erkrankung im Bereich der Wirbelsäule ist der Bandscheibenvorfall. Die nicht-operative und operative Therapie von Bandscheibenvorfällen stellt einen Schwerpunkt im Behandlungsspektrum unserer Praxis dar.

  • Konservative Therapie
=

Bandscheibenvorfall

Wir sind spezialisiert auf die konservative Behandlung von Bandscheibenvorfällen, in der es uns um die Eckpfeiler „Schmerzen lindern“ und „Rückenmuskulatur stärken“ geht. In der Akutbehandlung verabreichen wir schmerz- und entzündungshemmende Medikamente. Bewährt haben sich in der Folge verschiedenste konservative Therapien die individuell auf den Patienten abgestimmt sind. So stehen die Chancen gut, dass nach sechs bis acht Wochen der Bandscheibenvorfall überstanden ist.

=

Peridurale Schmerztherapie

Bei diesem Verfahren bekämpfen wir den Schmerz in einem Wirbelsäulenabschnitt direkt dort, wo er entsteht: Mit einer speziellen Nadel gelangen die erfahrenen Neurochirurgen in den Spinalkanal , um an der Nervenwurzel hoch wirksame Medikamente in den betroffenen Abschnitt zu verabreichen. Dieser minimal-invasive Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und meist 3mal wöchentlich wiederholt.

=

Facettengelenksblockaden

Das risikoarme Behandlungsverfahren eignet sich gut gegen chronische LWS-Schmerzen, die auf eine Arthrose in den kleinen Wirbelgelenken zurückzuführen sind. Der Patient liegt auf dem Bauch (zur Behandlung der Brust- oder Lendenwirbelsäule). Der Bildwandler liefert die notwendigen kontrastreichen Bilder, um exakt die Punktionsstelle ausmachen und betäuben zu können. Dadurch ist es dem Operateur möglich, die Vereisungssonde am Facettengelenks zu positionieren und zu vereisen. Für den Patienten ein schonendes Verfahren, dass in vielen Fällen eine jahrelange Besserung, im Idealfall eine Beschwerdefreiheit bewirkt.

  • Operative Therapie
=

Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule

Bei der mikrochirurgischen Nucleotomie wird über einen kleinen Hautschnitt von etwa vier Zentimetern vom Rücken aus die geschädigte Bandscheibe beziehungsweise der herausgerutschte Bandscheibenanteil (Sequester) unter dem OP-Mikroskop entfernt.

=

Spinalkanalstenose der Wirbelsäule

Unter Spinalkanalstenosen versteht man eine Wirbelkanalverengung, die in fortschreitendem Alter auftritt. Dabei versucht der Körper die natürlichen Veränderungen und den Verschleiß der Bandscheiben mit eigenem Knochenanbau und verdickten Bändern zu kompensieren. Ein Prozess, der in jeder Wirbelsäule – hauptsächlich jedoch in der Lendenwirbelsäule – auftritt. Ziel der Operation ist es, die überschüssigen Knochenanteile und verdickten Bandstrukturen zu entfernen und dadurch den verengten Wirbelkanal zu erweitern. Typische Beschwerden wie Rücken- und Beinschmerzen sowie Missempfindungen und Schwäche in den Beinen (eingeschränkte Gehstrecke=Schaufensterkrankheit) gehören der Vergangenheit an.

=

Versteifungsoperation der Lendenwirbelsäule

Wenn sich Wirbelkörper verschieben, ist nach der Ausreizung aller konservativer Behandlungen die Lendenwirbelsäulen-Versteifung eine Operation mit hohem Nutzen. Die Operateure versteifen die Lendenwirbelsäule, sodass eine Stabilisierung des betroffenen Wirbelsäulensegments erreicht wird. Schmerzen in Rücken und Beinen, die bei einer Verschiebung von Wirbelkörpern oder Instabilität an Intensität zunehmen, können mit dem Verfahren nachhaltig beseitigt werden.

=

Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule

Bei einer Ventralen Bandscheibenentfernung wird über einen Zugang von vorne die erkrankte Bandscheibe mikrochirurgisch entfernt und somit der Druck von den Nerven und dem Rückenmark beseitigt. Um die Stabilität der Wirbelsäule zu gewährleisten, wird die betroffene Bandscheibe durch eine künstliche Bandscheibe, bei hochgradigem Verschleiß durch einen Titan oder Kunststoffdübel ersetzt.

Bei einer Foraminotomie (Nervenwurzellocherweiterung) wird über einen minimal-invasiven Zugang von hinten das Nervenwurzelloch mikrochirurgisch erweitert und der seitlich liegende Bandscheibenvorfall entfernt.